Von einer Weidenrute zu „Geflechte der Tradition”
An der Wand eines Gebäudes in der Rzeszowska-Straße 35 in Rudnik nad Sanem beugt sich ein Korbmacher über seine Arbeit. Seine Hände führen die Weidenruten nacheinander. Ein Geflecht entsteht, dann ein weiteres. Neben ihm beginnt die Form eines Korbes sichtbar zu werden.
Es ist nur ein Bild. Und doch ist es schwer, das Gefühl loszuwerden, dass die Geschichte einer ganzen Stadt in diesen Händen liegt.
Hier, am 5. Juli 2026, wurde das Wandbild „Sploty tradycji” („Geflechte der Tradition”) von Klaudia Rutkowska offiziell enthüllt. Es entstand im Rahmen des Projekts der Woiwodschaft Podkarpackie „Przestrzeń Dziedzictwa” („Erbe-Raum“). Sein Standort ist kein Zufall: Das der Caritas des Bistums Sandomierz gehörende Gebäude steht auf dem Gelände der ehemaligen Firma Wikplast-Las, die über viele Jahre eng mit der Rudniker Korbwarenindustrie verbunden war und vielen Einwohnern der Stadt Arbeit bot.
Das Mural erzählt also von mehr als nur Handwerkskunst.
Es erzählt von Arbeit.
Von Wirtschaft.
Von Familien, die über Generationen ihren Lebensunterhalt mit Weide bestritten.
Und von einer kleinen Stadt in der Woiwodschaft Podkarpackie, die dank einer unscheinbaren Pflanze am Fluss San einen Ruf erlangte, der weit über die Region hinausreichte.


Alles begann mit Weiden, die am San wuchsen
Blicken wir mehr als 150 Jahre zurück.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Rudnik eine kleine galizische Stadt. Sie war von Feldern, Wäldern und den flußnahen Bereichen des San umgeben, wo Weiden natürlich wuchsen.
Für manche war es einfach Gestrüpp.
Für Graf Ferdynand Hompesch, den Besitzer des Rudniker Guts, bot es eine Chance.
Hompesch erkannte, dass ein in der Gegend leicht verfügbares Material die Grundlage für einen neuen Zweig der lokalen Wirtschaft werden könnte. Anfang der 1870er Jahre sandte er mehrere Einwohner von Rudnik und dem nahegelegenen Kopki nach Wien, damit sie Korbmacherei erlernen.
Sie kehrten nicht einfach als Einheimische zurück, die einen einfachen Korb flechten konnten, sondern als Handwerker mit einer spezifischen beruflichen Fertigkeit.

1878 wurde in Rudnik eine Korbmacherschule gegründet.
Dieser Moment kann als Beginn der organisierten Flechtkunst in Rudnik angesehen werden.
Und etwas viel Wichtigeres geschah als nur die Gründung der Schule selbst.
Ein System begann sich zu formen.
Rohmaterial wurde benötigt – also entwickelte man Weidenanbau.
Menschen wurden benötigt – also bildete man mehr Korbmacher aus.
Produktion wurde benötigt – also dehnte sich die häusliche Produktion aus.
Ein Markt wurde benötigt – also organisierte man den Verkauf fertiger Waren.
Die Weide begann, die verschiedenen Elemente der lokalen Wirtschaft genauso miteinander zu verbinden, wie einzelne Ruten zu einem Korb zusammenfinden.

Das Handwerk verlässt die Werkstatt und zieht in die Häuser der Menschen
Die Fähigkeit zu flechten hörte schnell auf, das Privileg einiger weniger Meister zu sein.
Von den Schulwerkstätten zog sie in die Haushalte ein.
Ganze Familien arbeiteten zusammen. Einige bereiteten das Material vor, andere flochten. Fähigkeiten wurden an Kinder, Verwandte und Nachbarn weitergegeben. Die Korbmacherei breitete sich von Rudnik in die umliegenden Dörfer und Städte aus, darunter Kopki, Stróża, Tarnogóra, Bieliny, Jeżowe, Łowisko und Łętownia.



Was entstand, war mehr als ein lokales Handwerk.
Eine ganze Region des Flechtens wurde geboren.
Die Auswirkungen dieser neuen Tätigkeit zeigten sich auch in der Entwicklung Rudniks selbst. Die offizielle Geschichte der Stadt vermerkt, dass mit der Ausbreitung der Korbmacherei die Bevölkerung wuchs und die Bewohner wohlhabender wurden. 1857 zählte Rudnik 1.868 Einwohner. Bis 1883 stieg die Zahl auf 2.585 und bis 1900 auf 3.344. Natürlich hatte das Wachstum der Stadt viele Ursachen, doch lokale Quellen nennen die Flechtkunst eindeutig als einen der wichtigen Treiber des wirtschaftlichen Wandels in dieser Zeit.
Ein Korb wurde damit mehr als nur ein Objekt.
Er wurde zu einer Einnahmequelle.
Von Rudnik nach Prag und Wien – Hompesch und die Brüder Krauz
Die Produktion wuchs weiter. Die Korbmacherschule hatte den Einheimischen einen Beruf gegeben, doch Ferdynand Hompesch verstand, dass Können allein nicht ausreichte. Wenn die Weide wirklich die Wirtschaft Rudniks verändern sollte, musste jemand Produktion organisieren, einen Markt für die Waren garantieren und größere Märkte für lokal hergestellte Produkte erschließen.
Und an diesem Punkt der Rudniker Flechtgeschichte begegnen wir den Brüdern Krauz, die mit Prag und Wien sowie mit dem Handel von Korbwaren verbunden waren.
1882 gründete Graf Ferdynand Hompesch ein Unternehmen unter dem Namen „Szkoła Koszykarska Karol Józef Krauz we Wiedniu” („Karol Józef Krauz Korbmacherschule in Wien“). Laut Studien zur Geschichte der Korbmacherkunst übertrug Hompesch die Leitung des Unternehmens an die Brüder Krauz. Dies war ein äußerst wichtiger Schritt: Die Schule war nicht mehr nur ein Ort, an dem das Handwerk gelehrt wurde. Sie wurde Teil eines größeren wirtschaftlichen Systems, das Rudniks Hersteller mit Unternehmern verband, die über kommerzielle Erfahrung und Kontakte in den Märkten der Österreich-Ungarischen Monarchie verfügten.
Gemeinsam mit Hompesch begannen die Brüder Krauz, ein Heimarbeiter- bzw. Verleihsystem der Produktion zu entwickeln. Es ging nicht mehr darum, dass einige wenige Leute in einer einzigen Werkstatt Körbe fertigten. Die Produktion wanderte in die Haushalte und breitete sich über ein immer größeres Gebiet rund um Rudnik aus. Zuerst waren diejenigen tätig, die in Wien ausgebildet worden waren, später kamen mehr lokale Handwerker und Heimarbeiter hinzu. In der Praxis wurde dies zu einem der ersten großen Geschäftsmodelle der Rudniker Korbwarenindustrie. Einige bauten und bereiteten die Weide an.
Andere flochten sie. Wieder andere vollendeten die komplizierteren Stücke.
Und das Unternehmen organisierte die Produktion, sammelte die fertigen Waren und – am wichtigsten – ermöglichte den Zugang zu einem Markt.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu großen Werkstätten unter dem Namen „Prasko-Rudnicka Fabryka Koszykarska w Rudniku nad Sanem” – der Prager–Rudniker Korbwarenfabrik in Rudnik nad Sanem. Sie stellte nicht nur gewöhnliche Körbe her, sondern auch dekorative Flechtwaren, alltägliche Haushaltsgegenstände und Möbel. Der erste Direktor der Firma war Ferdynand Hofmann, während spezialisierte Meisterhandwerker für anspruchsvollere Stücke beschäftigt wurden.
Weitere Entwicklung erforderte eine immer umfangreichere Infrastruktur. Das Werk pachtete ein großes Gelände, auf dem zwischen 1897 und 1910 fünf große Lagerhäuser zum Lagern von Weide und Fertigwaren sowie Werkstatt- und Verwaltungsgebäude errichtet wurden.
Die Rudniker Korbmacherei war damit nicht mehr einfach ein lokales Handwerk, das auf lokal verfügbarem Material basierte. Sie begann, innerhalb eines viel größeren kommerziellen Netzwerks zu operieren.
Fertige Produkte verließen Rudnik und erreichten über Handelsverbindungen, die unter anderem über Prag und Wien liefen, neue Märkte.
Die Zusammenarbeit zwischen Hompesch und den Brüdern Krauz war einer der Wendepunkte in dieser Geschichte.
Hompesch schuf die Voraussetzungen, unter denen das Handwerk entstehen konnte, während die Zusammenarbeit mit Unternehmern und Händlern eine lokale Fertigkeit zu einem organisierten Wirtschaftszweig werden ließ.
Von diesem Moment an war die Weide nicht mehr nur ein Material, aus dem die Menschen in Rudnik Dinge für den eigenen Gebrauch fertigten.
Sie wurde zur Handelsware.
Sie wurde zur Beschäftigungsquelle.
Und sie begann, den wirtschaftlichen Ruf der Stadt aufzubauen – einen Ruf, der Rudnik nad Sanem in den folgenden Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Zentren der Flechtkunst in Europa machen sollte.
Im 20. Jahrhundert wuchs die Bedeutung der Flechtkunst noch weiter.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden Genossenschaften und Betriebe im Zusammenhang mit der Weidenproduktion. 1948 wurde unter anderem die „Jedność” Korb- und Flechtgenossenschaft gegründet.
Das Ausmaß der Branche war enorm.
Nach der vom Flechtzentrum veröffentlichten Geschichte waren damals rund 3.500 Heimarbeiter und mehr als 800 feste Beschäftigte in die Flechtarbeit eingebunden.
Versuchen Sie, sich vorzustellen, was diese Zahlen bedeuteten.
Tausende von Menschen.
Hunderte von Haushalten, erfüllt mit Bündeln von Weiden.
Tausende Hände, die Bewegungen wiederholten, die einst von Eltern und Großeltern ausgeführt wurden.
Das Material wurde in Höfen vorbereitet. Neue Produkte entstanden in Werkstätten. Einige stellten sie her, andere kauften, sortierten und verkauften sie.
Flechtwerk war nicht nur ein Anhängsel der Stadtgeschichte.
Flechtwerk war ihre Wirtschaft.
Die großen Fabriken verschwinden. Das Flechtwerk bleibt
Das Jahr 1989 brachte eine völlig neue wirtschaftliche Realität.
Große Betriebe und die alten Produktionsstrukturen begannen zu verschwinden. Damals hätte man leicht annehmen können, dass auch Rudniks Flechtindustrie mit ihnen verschwindet.
Doch das geschah nicht.
Nur ihre Form änderte sich.
An die Stelle der großen Fabriken traten kleinere Unternehmen, Familienbetriebe, Großhändler und private Werkstätten. Ein großer Teil der Produktion wurde weiterhin von erfahrenen Heimarbeitern durchgeführt.
Und vielleicht zeigt sich hier der Charakter dieses Handwerks am deutlichsten.
Das Flechtwerk überlebte, weil es wusste, sich zu verändern.
Wie das Material, aus dem Körbe gefertigt werden – es bog sich, aber brach nicht.





Vom Korb zum Design
Im Laufe der Zeit begannen sich auch die Produkte selbst zu verändern.
Gebrauchskörbe, Einkaufskörbe und traditionelle Möbel blieben ein wichtiger Teil der Produktion, doch Flechtwerk erschien zunehmend auch in neuen Kontexten.
In der Architektur.
Im zeitgenössischen Design.
In der Inneneinrichtung.
In der Kunst.
In Projekten für Hotels, Restaurants und Geschäfte.
Eine der spektakulärsten Demonstrationen der Fertigkeiten der Rudniker Handwerker war ihr Beitrag zur Flechtfassade des polnischen Pavillons auf der EXPO 2005.
Traditionelles Flechten wurde nicht mehr nur mit einem Korb in einer Landkate assoziiert.
Dasselbe Material und dieselben grundlegenden Konstruktionsprinzipien ließen sich in die zeitgenössische Architektur übertragen.
Das ist eine der faszinierendsten Eigenschaften der Flechtkunst: Tradition muss nicht bedeuten, die Vergangenheit zu wiederholen. Sie kann die Grundlage für etwas Neues bilden.
Das Flechtzentrum – Tradition findet ein Zuhause
2007 wurde der neue Sitz des Flechtzentrums in Rudnik nad Sanem eröffnet.
Das markierte eine weitere wichtige Etappe.
Das Flechtwerk hatte nun einen Ort, an dem historische Objekte nicht nur gezeigt, sondern auch Ausstellungen, Workshops, Treffen und Veranstaltungen zur Förderung des Handwerks organisiert werden konnten.
Auch die Rolle der Stadt selbst wandelte sich.
Rudnik war nicht mehr nur ein Ort, an dem Flechtprodukte hergestellt wurden.
Es wurde zu einem Ort, an dem die Geschichte des Flechtens erzählt wird.
Kultur, Bildung und Tourismus ergänzten Handwerk und lokale Wirtschaft.
Vom lokalen Handwerk zum UNESCO-Erbe
Die Geschichte hatte sich auf bemerkenswerte Weise geschlossen.
Was im 19. Jahrhundert ein paar jungen Männern aus der Stadt in Wien beigebracht wurde, wurde mehr als hundert Jahre später als Teil des Kulturerbes geschützt.
2018 wurde die Korbmacherkunst in die polnische Nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Und 2025 wurden die polnischen Korbmachertraditionen in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Die offizielle UNESCO-Eintragung hebt genau das hervor, was in Rudnik nad Sanem seit Generationen sichtbar ist: die Weitergabe von Fähigkeiten von Meistern an Lehrlinge, die Präsenz des Handwerks in Familien und lokalen Gemeinschaften sowie die enge Verbindung zu natürlichen Materialien und zur lokalen Wirtschaft.
Das bedeutet nicht, dass nur Rudnik nad Sanem von der UNESCO eingetragen wurde – die Eintragung umfasst die Korbmachertraditionen Polens insgesamt.
Aber es ist schwer, die Geschichte des polnischen Flechtwerks ohne Rudnik nad Sanem zu erzählen.
Denn hier entwickelte sich das Handwerk in einem Umfang, der das Leben der ganzen Stadt und der Umgebung über Jahrzehnte prägte.

„Geflechte der Tradition” – ein Wandbild an dem Ort, an dem einst Flechter arbeiteten
Und deshalb kehren wir zur Rzeszowska-Straße zurück.
Zur Wand einer ehemaligen Flechtstätte.
Zur gemalten Figur eines Korbmachers.
„Sploty tradycji” („Geflechte der Tradition”) wurde am 5. Juli 2026 im Rahmen des Lasowiak-Kulturfestivals enthüllt. Das Wandbild wurde von Klaudia Rutkowska entworfen und gemalt, einer Künstlerin, die von Volkskunst inspiriert ist. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit der Behörden der Woiwodschaft Podkarpackie, der Gemeinde und Stadt Rudnik nad Sanem, der Caritas des Bistums Sandomierz und des Flechtzentrums.
Man kann das Wandbild einfach als ein Stück urbaner Dekoration betrachten.
Man kann es aber auch anders sehen.
Schließlich steht der auf die Wand gemalte Korbmacher auf dem Gelände der ehemaligen Wikplast-Las-Werke.
An genau dem Ort, an dem einst Menschen arbeiteten, die mit der Flechtbranche verbunden waren.
Ihr Symbol bleibt an der Wand.
Rudnik nad Sanem – Polens Flechthauptstadt
Die Geschichte von Rudnik nad Sanem zeigt etwas, das in Europa heute immer seltener wird.
Ein einziges Handwerk konnte die Identität einer ganzen Stadt prägen.
Zuerst gab es Arbeit für die Menschen.
Dann entstanden Betriebe.
Es entwickelte sich der Handel.
Es verband Rudnik mit internationalen Märkten.
Es überstand Kriege und Systemwechsel.
Es entwickelte sich von häuslicher Korbmacherei zu Design, Architektur, Bildung und Kultur.
Und heute wird es auch Teil des erneuten europäischen Interesses an natürlichen Materialien, lokaler Produktion, Handwerk und nachhaltig hergestellten Produkten.
Deshalb ist der Titel „Polens Flechthauptstadt” mehr als nur ein touristischer Slogan. Rudnik nad Sanem hat einen bedeutenden Teil seiner Geschichte wahrhaftig aus gewebter Weide aufgebaut.
Und vielleicht passt das Wandbild von Klaudia Rutkowska deshalb so perfekt an diesen Ort.
Es zeigt keine Fabrikmaschine.
Es zeigt keine riesige Industriehalle.
Es zeigt einen Menschen und seine Hände.
Denn seit mehr als 150 Jahren hat sich alles hier verändert – zwischen der Hand des Korbmachers und der nächsten Weidenrute.
Länder, Grenzen, Unternehmen, Märkte und Moden haben sich alle verändert.
Aber die Bewegung der Hände ist nahezu gleich geblieben.
Eine Rute über die andere.
Die zweite unter der dritten.
Geflecht um Geflecht.
So entsteht ein Korb.
Und so wurde über anderthalb Jahrhunderte die Geschichte von Rudnik nad Sanem verwoben.
Bibliographie
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- Smyk Katarzyna, Straub Anna, Szoszkiewicz Andrzej (Hrsg.), Tradycja pleciona, Centrum Wikliniarstwa, Rudnik nad Sanem 2022.
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- Tyniecki W., O wierzbach koszykarskich, Lwów 1905.
Online- und institutionelle Quellen
- Flechtzentrum in Rudnik nad Sanem – Materialien zur Geschichte des Flechtens in Rudnik, zu Korbmachertraditionen und zu den aktuellen Aktivitäten des Zentrums.
- Gemeinde und Stadt Rudnik nad Sanem – Materialien zur Geschichte der Stadt und zu Ereignissen im Zusammenhang mit der Enthüllung des Wandbildes „Geflechte der Tradition“.
UNESCO – Immaterielles Kulturerbe – Dokumentation zur Eintragung „Korbflechtertraditionen in Polen“ in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit.
